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Aufklärungsarbeit an der Universität Osnabrück

Eine aufmerksame Gesellschaft öffnet die Türen zu Solidarität und Zivilcourage. Und aus diesem Grunde ist Informations- und Aufklärungsarbeit von so fundamentaler Bedeutung, denn nur so bleibt geschehenes Unrecht nicht im Dunkeln verborgen, sondern kann offen und mutig begegnet werden.

Von April bis Juli 2011 führten wir ein solches Aufklärungsprojekt an der Universität Osnabrück durch:
Gemeinsam mit Dipl.-Psych. Stephan Traxler, selbst Mitglied bei Make A Change, behandelten wir
das Thema: „Sexueller Missbrauch von Kindern“ in seinem Psychologie-Seminar zur Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), ein ernstes psychisches Störungsbild, das häufig als Folge von traumatischen Lebensereignissen – wie etwa Kriegserfahrungen, Naturkatastrophen oder
sexueller Missbrauch – auftreten kann.
Make A Change begleitete das Seminar über das komplette Sommersemester und gestaltete gemeinsam mit den Studenten vier Sondersitzungen mit den Titeln:

1) Sexueller Missbrauch von Kindern in Deutschland – Zahlen, Fakten und Hintergrundinformationen
2) PTBS bei Kindern und Jugendlichen (KiJu)
3) PTBS bei KiJu nach sexuellem Missbrauch
4) Therapie der PTBS bei KiJu nach sexuellem Missbrauch

Im Anschluss der ersten Sondersitzung erarbeiteten wir gemeinsam die wichtige Frage:
„Was tun bei Verdacht?“.

Das Projekt wurde hervorragend angenommen und die Studenten schätzten vor allem den starken Praxisbezug zu einem solch wichtigen Thema schon während ihres Studiums.

Die angehenden Psychologen bearbeiten konzentriert zwei Fallbeispiele zum sexuellen Missbrauch
von Kindern.

Gemeinsam mit den Studentenw werden die wichtigen Fragen bearbeitet: Was tun bei Verdacht?
Welche Möglichkeiten zum Handeln bestehen? Welche Risiken müssen dabei beachtet werden?

Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten werden vorgestellt.